Suche
Facebook
Im Profil posten

Pressemitteilungen

70 Organisationen unterstützen dezentrale Aktionstage für militärfreie Bildung und Forschung

Pressemitteilung zu den Aktiontagen - Trier/Mainz/Bolanden 12. Juni 2013

Start der UnterschriftenkampagneLernen für den Frieden- u.a. Aktionen in Trier, Bolanden und Mainz

Für den 13.- 15. Juni 2013 rufen zahlreiche Organisationen und Strukturen der Friedens- und Antikriegs­bewegung zusammen mit SchülerInnen, StudentInnen, Gewerkschaften, politischen Jugendverbänden und anderen VertreterInnen der Zivilgesellschaft zu vielfältigen Aktionen auf.

„Mit diesen Aktionstagen wenden wir uns gegen die zunehmende Militarisierung der Klassenzimmer und Universitäten“ so Markus Pflüger Koordinator der rheinland-pfälzischen Initiative für Schulen ohne Militär. Schwerpunkte der Aktivitäten mit Kundgebungen, Mahnwachen, Verteilaktionen von Flyern usw. liegen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Weiterlesen...

 

„Bundeswehr raus aus Bildungseinrichtungen“

Schulfrei für die Bundeswehr - Friedensbildung statt Militarisierung.

Initiative für "Schulen ohne Militär in Rheinland-Pfalz"

www.schulfrei-fuer-die-bundeswehr-rlp.de

c/o AG Frieden/DFG-VK Trier Pfützenstr.1, 54290 Trier www.agf-trier.de T.0651-9941017

 

Trier/Mainz/Kaiserslautern/Worms den 21.9.2012

 

Bundeswehr raus aus Bildungseinrichtungen

so die Forderung der "Bundesweiten Aktionswoche für militärfreie Bildung und Forschung" die vom 24.-29. September mit Veranstaltungen und Aktionen auch in Rheinland-Pfalz stattfindet. Die rheinland-pfälzischen Initiativen für "Schulen ohne Militär" unterstützen die Aktionswoche und weisen zum Start auf Aktionen gegen den Werbefeldzug der Bundeswehr in Rheinland-Pfalz hin.

Die Bundeswehr verstärkt ihren Werbefeldzug besonders gegenüber Jugendlichen und zudem setzt Rot-Grün die Bundeswehr-Schul-Kooperation in Rheinland-Pfalz trotz starker Kritik z.B. von Kinder­rechtsorganisationen fort. Jetzt sind SchülerInnen, Eltern und Lehrer­Innen gefragt sich für Schulen ohne Militär zu engagierenauch weil Bundeswehrwerbung an Schulen Grundsätzen politischer Bildung, dem Schul­gesetz und der Kinderschutzkonvention widerspricht.erläutert Markus Pflüger von der Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier.

"Die Schulen dürfen nicht zum Nachschubreservoir zur Lösung der Rekrutierungsprobleme der Bundeswehr verkommen", so Achim Müller vom GEW-Kreisverband Kaiserslautern, „Ein privilegierter Zugang der Bundeswehr in Bildungseinrichtungen durch die Kooperations­vereinbarung mit dem Land Rheinland-Pfalz ist für die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft nicht akzeptabel.“

Nach Vorträgen und Aktionen in Worms und einem Film in Kaiserslautern, geht es weiter mit dem Verteilen von Flyern gegen den Werbefeldzug der Bundeswehr vor verschiedenen Schulen unter anderem in Mainz und Vorträgen zuBundeswehr raus aus Schulenin Trier und Kaiserslautern (25.9.). www.schulfrei-fuer-die-bundeswehr-Rheinland-Pfalz.de

"Die Bundeswehr drängt in die Schulen auf der Suche nach neuen Rekruten und Rekrutinnen. Außerdem will sie von der Notwendigkeit militärischer Einsätze überzeugen. Das ist Werbung fürs Töten und Sterben, dagegen protestieren wir. Niemand sollte sich für Krieg zur Verfügung stellen, weder gezwungen noch freiwillig. Wir sehen täglich, dass Krieg zu mehr Krieg führt. Krieg darf nicht Mittel der Politik sein!" ergänzt Dr. Gernot Lennert von der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Mainz, die vor mehreren Schulen mit Infoaktionen Schüler und Schülerinnen vor der Militärwerbung warnen will.

Im Rahmen der AktionswocheFür eine militärfreie Bildung und Forschungfinden vom 24.-29. September bundesweit verschiedene Aktivitäten statt - Diskussionsveranstaltungen, Flyerverteilen, Informationsstände an Schulen oder in der Öffentlichkeit, Unterschriftensammlung, ein Kreativ­wettbewerb, öffentlichkeitswirksame Aktionen usw.unterstützt von mittlerweile genau 100 Organisationen, Gruppen und Bündnissen. Mit der Aktionswoche soll die Politik und Öffentlichkeit auf die Problematik der zunehmenden Militarisierung des Bildungssystems aufmerksam gemacht werden. Die Unterstützer forderndie sofortige Kündigung der bestehenden Kooperationsvereinbarungen zwischen Kultusministerien und der Bundeswehr sowie die flächendeckende Einführung und Einhaltung von Zivilklauseln um eine Lehre und Forschung an Hochschulen zu garantieren, die ausschließlich zivilen Zwecken dient.

 

Termine + Infos in Rheinland-Pfalz: www.schulfrei-fuer-die-bundeswehr-rlp.de/termine.html

Infos bundesweite Aktionswoche: http://antimilaktionswoche.wordpress.com

 

Bundeswehr raus aus Schulen! (LSV RLP)

P R E S S E M I T T E I L U N G der LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz

Bundeswehr raus aus Schulen!

Mainz, 24. September 2012

Diese Woche findet die von uns unterstützte Aktion „Schulfrei für die Bundeswehr“ statt.

Diese hat als Ziel, den Einfluss, den die Bundeswehr in den letzten Jahren an Schulen gewinnen konnte, einzudämmen. Wir als LSV RLP sind der Meinung, dass politische Bildung nicht in die Hände von Jugendoffizieren gehört! Eine neutrale Aufklärung ist außerdem durch militärisches Personal weder möglich noch überhaupt gewünscht. Die Arbeit, die momentan von Jugendoffizieren an Schulen durchgeführt wird, widerspricht aus unserer Sicht eindeutig dem Beutelsbacher Konsens, der klar festgelegt hat, wie politische Bildung auszusehen hat. Ein Werben unter dem Label der politischen Aufklärung ist ein Werben für den Krieg – es soll die vermeintliche Notwendigkeit von Kampfeinsätzen unterlegen.

Wir hingegen engagieren uns in Friedensbewegungen und möchten dem aktuellen Trend der Militarisierung in unserer Gesellschaft entgegentreten – für uns ist klar, dass die Schulen nicht zum Reservoir einer offensiven Nachwuchsgewinnung aufgrund des Rekrutierungsproblems werden dürfen. Deswegen: Die Bundeswehr gehört nicht an Schulen! Lasst uns ein gemeinsames Zeichen gegen Gewalt, einseitige Ansichten und Militarismus setzen!

Weitere Informationen  Pressereferent der LSV, Julio Pires: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Informationen zur Aktionswoche finden Sie im Internet auch unter:
http://antimilaktionswoche.wordpress.com
sowie http://www.schulfrei-fuer-die-bundeswehr-rlp.de

_____________________________________

Landesvertretung für Schülerinnen
und Schüler in Rheinland-Pfalz (LSV)
Kaiserstr. 26-30
55116 Mainz

Fon: (06131) 23 86 21
Fax: (06131) 23 87 31

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Web: www.lsvrlp.de

 

Soll Kooperationsabkommen Militärkritiker ruhig stellen?

Pressemitteilung  Trier/Mainz/Koblenz/Kaiserslautern 16. August 2011

Soll Kooperationsabkommen Militärkritiker ruhig stellen?

Rot-grün setzt Bundeswehrwerbung an Schulen fort - Kooperationsabkommen mit Friedensgruppen ist ein Feigenblatt

15 Friedensgruppen und kirchliche Stellen in Rheinland-Pfalz haben als „Netzwerk Friedensbil­dung“, eine Ko­operationsvereinbarung mit dem Kultus­ministerium als Pendant zur Bundeswehr-Ko­operation unterzeichnet. Mindestens genauso viele Friedensgruppen, politische Organisatio­nen, Schüler- und Lehrerverbän­de, darunter auch christliche Organisationen wie Pax Christi Trier und das Ökumenische Netz Rhein-Mosel Saar sind jedoch gegen diese Vereinbarung.
„Unsere Kritik: diese Vereinbarung legitimiert und stabilisiert die bestehende Bundeswehrkooperati­on. Zudem ist sie ein Feigenblatt, da der umfassende Werbefeldzug der Bundeswehr mit extra dafür geschultem Perso­nal, teurem Material und viel Geld nicht durch einige Friedensgruppen "ausgegli­chen" werden kann.“ so Mar­kus Pflüger von der AG Frieden Trier  "Friedensbildung an Schulen kann und sollte auch ohne so eine umstrittene Ver­ein­barung verstärkt werden. Wir brau­chen keine eigene Kooperation, sondern ein Ende der Bundeswehrkooperation.“
„Da auch Minderjährige fürs Militär geworben werden, verstößt sie laut Kinder­rechtsorganisationen¹ ge­gen die UN-Kinderschutz­konvention. Zudem werden Grund­sätze politi­scher Bildung gefährdet ². Auch der Widerspruch zum Schulgesetz ist offenkundig. Die Bundeswehr ist in der gesamten Ge­sellschaft schon massiv präsent und hat weiterhin mehr Möglichkeiten und Geld um Jugendliche an­zusprechen: im Fernsehen, in (Schüler)Zeitungen, im Internet, auf Ausbildungsmessen, in der Ar­beitsagenturen, auf Marktplätzen und in Fußgängerzonen, da braucht die Schule nicht noch eine exklusive Bühne abgeben“ so Achim Müller von der GEW Kaiserslautern
„Die Kooperation ist ein Feigenblatt, gravierende Ungleichheiten zwischen dem umfassenden Wer­befeldzug der Bundeswehr mit Jugendoffizieren und Friedensgruppen auch bei wohl angedachten Reise­kostenerstat­tung o.ä. können nicht ausgeglichen werden, genau das suggeriert die Vereinba­rung aber und schwächt so Aktivitäten für Schulen ohne Militär.“ ergänzt  Elke Koller vom Internationalen Versöh­nungsbund.
„Die Kooperation solle wohl Militärkritiker beruhigen, doch es muss klar sein: der Werbefeldzug der Bundeswehr wird aktuell noch verstärkt, er sollte an der Schule keine exklusive Bühne behalten, wir setzen uns daher weiterhin für Schulen ohne Militär ein, zwei Schulen haben schon entsprechende Beschlüsse gefasst. Nach den Koalitions­verhandlungen wurde klar: die Antwort der Landesregierung auf die Kritik an der Bundeswehrkoope­ration ist nur ein weiteres Kooperati­onsabkommen, das einen keineswegs gewährleisteten gleichberechtigten Zugang von Bundeswehr und Friedensgruppen zu Schulen vortäuschen soll und Kritik an der Werbung für Krieg und Militär in den Schulen verstummen lassen soll." stellt Egbert Wisser von Pax Christi Bis­tum Trier kritisch fest.
„Die Friedensgruppen in der Initiative Schulen ohne Militär in RLP werden sich weiterhin gegen die Bundes­wehr an den Schulen engagieren. Das fragwürdige Kooperationsabkommen des Bildungs­ministeriums zur Frie­dens­bildung ist auch für die daran Beteiligten kein Grund, das Ziel Bundes­wehrwerbung aus Schulen zu verbannen, aus den Augen zu verlieren. Jetzt gilt es, verstärkt SchülerInnen, Eltern und Lehrer­Innen zu er­reichen, damit sich diese für Schulen ohne Militär engagieren.“ so Dr. Gernot Lennert von der DFG-VK RLP. Die Initiative bietet Materi­al und Unter­stützung dafür an: www.­schulfrei-fuer-die-bundeswehr-rlp.de  
Hier auch weitere Informa­tionen wie Schulbeschlüsse für Schu­len ohne Militär sowie Anträge für Unterrichts­befreiung wenn die Bundes­wehr an die Schule kommt sowie Stellungnahmen von GEW, terre des hommes, Katholikenrat u.v.m.

¹ http://www.tdh.de/content/themen/schwerpunkte/kinder_und_krieg/bundeswehr.htm
² https://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/kriegseinsatz-im-klassenzimmer/

 

Abschluss-PM: Kampagne zieht Resumé - Kooperationsende als Wahlprüfstein

Friedenspolitische Kampagne zur Landtagswahl zieht Resumé:

Ende der Bundeswehr-Schul-Kooperation ist Wahlprüfstein

Zum Abschluss der Kampagne "Schulfrei für die Bundeswehr - Friedensbildung statt Militarisie­rung!" ziehen die 16 Träger der landesweiten Kampagne eine Bilanz ihrer friedens­politi­schen Forderungen zur Landtagswahl. Ziel ist die Beendigung der letztes Jahr abge­schlos­senen Ko­operationsvereinbarung zwischen Kultusministerium und Bundeswehr, mit der Sol­daten ein noch besserer Zugang zu Schülern und zur Ausbildung von Lehrern ermöglicht wird.

Die Kampagne hat mit mehr als 10 Vorträgen in ganz Rheinland-Pfalz, Protest- sowie Flugblattver­teil-Aktionen, Plakaten, Parteien- und Kandidatenbefragungen sowie einer Homepage mit ausführ­lichen Hintergrundinformationen auf ihr Anliegen aufmerksam gemacht.

Die Einstellungen der Parteien sind in dieser Frage eindeutig: Während SPD, CDU und FDP mehr Bundeswehr an Schulen begrüßen, sind Bündnis 90 Die Grünen, Die Linke und die Pira­tenpartei für ein Ende der Kooperation.

Bei den Fragen nach den „Kriegsflughäfen Spangdahlem und Ramstein“ sowie den Atom­waffen in Büchel ist das Bild differenzierter: SPD, CDU und FDP stehen für ein Fort­bestehen der US-Militärbasen Spangdahlem und Ramstein. Die Flughäfen werden als Bausteine einer mili­täri­schen „Sicherheitsarchitektur“ und „Garant für Arbeitsplätze“ befürwortet – Fragen zu um­strittenen Kriegsbeteiligungen und -unterstützung wurden dabei nicht beantwortet. Anders Bünd­nis 90/Die Grünen und Die Linke, die sich für einen Abbau der Militärpräsenz, Konversions­politik und zivile Arbeitsplätze aussprechen. Alle Parteien stimmen dem Abzug der Atomwaffen in Bü­chel zu, einige aus FDP und CDU z.B. Julia Klöckner wollen aber ein „Mindest­maß an nuklearer Abschreckung“ bei­behalten. Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen stehen für eine sofortige ato­mare Abrüstung. Die SPD äußerte sich nicht zum Abzug, Kurt Beck will einen „freund­schaft­lichen Dialog in der Abrüstungspolitik“.(Die wichtigsten Antworten dazu s.u.)

"Wir wehren uns entschieden gegen die institutionalisierte Zusammenarbeit zwischen Bundes­wehr und Kultusministerium, wir wollen Friedensbildung statt Militarisierung. Diese Kooperati­onsvereinbarung dient der Akzeptanzbeschaffung für umstrittene Kriegseinsätze. Sie wurde ohne Not und demokratische Beteiligung von der SPD abgeschlossen und wird von CDU und FDP gut geheißen. Da auch Minderjährige fürs Militär geworben werden verstößt sie laut Kinder­rechtsorganisationen¹ gegen die UN-Kinderschutz­konvention. Zudem werden Grund­sätze politi­scher Bildung gefährdet ². Auch der Widerspruch zum Schulgesetz ist offenkundig, demnach soll schulische Bil­dung "zum ge­waltfreien Zusammenleben und zur verpflichtenden Idee der Völker­gemeinschaft" erziehen (§ 1, Abs.2).“ so Markus Pflüger für die 16 Kampagnenträger sowie zahl­reiche Unterstützer. Für die Kam­pagnenträger bestehend aus Friedensinitiativen, kirchlichen- und politischen Organi­sationen, Schüler- und Lehrerverbän­den sind die Haltungen der Parteien zu Kooperations­verein­ba­rung, Militärbasen und Atomwaffen Wahl­prüfsteine.

Die Auswertung der Antworten der befragten Kandidaten finden Sie hier

¹ http://www.tdh.de/content/themen/schwerpunkte/kinder_und_krieg/bundeswehr.htm

² https://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/kriegseinsatz-im-klassenzimmer/

 

Die wichtigsten Antworten zur Parteien- und Kandidatenbefragung

 

 

 
Weitere Beiträge...
http://www.canakkaleruhu.org http://www.vergimevzuati.org http://www.finansaldenetci.com http://www.securityweb.org http://www.siyamiozkan.org http://www.fatmaozkan.com http://www.sgk.biz.tr http://www.denetci.gen.tr http://www.bagimsizdenetim.biz.tr http://www.mevzuat.biz.tr http://www.security.biz.tr http://www.sorgulatr.com http://www.kanunlar.biz http://www.prsorgu.net http://www.sirabul.com http://www.emekliol.org http://www.coklupagerank.com http://www.coklupagerank.net http://www.coklupagerank.org http://www.prsorgu.org http://www.scriptencode.com http://www.sirabul.net http://www.sirabul.org http://www.sitenizanaliz.com http://www.seoisko.com http://www.seomavi.com http://www.scriptencode.net http://www.scriptencode.org