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Um was geht es?

Rheinland-Pfalz unterzeichnete 2010 einen Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr. Politische Bildung durch Soldaten widerspricht aber den Mindestanforderungen für politische Bildung: Überwältigungsverbot, Kontroversitätsgebot und Schülerorientierung. Bildungsarbeit gehört in die Hände von PädagogInnen. Wir setzen uns für die Rücknahme des Kooperationsvertrags ein - es war ein Wahlprüfstein für die Landtagswahl am 27.3.2011 (Die Stellungnahmen der Parteien dazu stehen unter "Hintergünde" ).

Der Werbefeldzug der Bundeswehr soll keine exklusive Bühne in Klassenzimmern erhalten. Wir wollen eine Schule ohne Bundeswehr und setzen uns für Friedensbildung statt Militarisierung ein. Unsere Forderung:  Beendigung der Bundeswehrkooperation mit Schulen!

Die Kampagne zur Landtagswahl 2011 verschaffte dem Thema mehr Aufmerksamkeit, trotz der Zustimmung der Grünen zu unseren Forderungen, ist die Kooperation mit der Bundeswehr unter Rot-Grün bisher geblieben.

Wir setzen uns jetzt weiter als Initiative für Schulen ohne Militär und Friedensbildung statt Militarisierung ein.

Wer also bei sich an der Schule, ob als Schüler_in, Lehrkraft oder Eltern aktiv werden will, ist genauso richtig wie alle Friedensbewegten und Menschen, die nicht wollen, dass dass an Schulen (oder bei Berufsmessen, Festen, Arbeitsagenturen etc) indirekt und direkt für Kriegseinsätze geworben und rekrutiert wird. Wir wehren uns dagegen, dass das Militärische noch stärker ins Zivile Leben vordringt. Erste Schulen haben sich zu 'Schulen ohne Militär' erklärt, andernorts gibt es Diskussionsveranstaltungen, Proteste und Flugblattaktionen. Diese Seite stellt dazu Informationen, Termine und Material zur Verfügung. Machen Sie mit!

 

Pressemitteilung zu den Aktiontagen - Trier/Mainz/Bolanden 12. Juni 2013

70 Organisationen unterstützen dezentrale Aktionstage für militärfreie Bildung und Forschung vom 13. – 15. Juni

Start der Unterschriftenkampagne „Lernen für den Frieden“ - u.a. Aktionen in Trier, Bolanden und Mainz

Für den 13.- 15. Juni rufen zahlreiche Organisationen und Strukturen der Friedens- und Antikriegs­bewegung zusammen mit SchülerInnen, StudentInnen, Gewerkschaften, politischen Jugendverbänden und anderen VertreterInnen der Zivilgesellschaft zu vielfältigen Aktionen auf.
„Mit diesen Aktionstagen wenden wir uns gegen die zunehmende Militarisierung der Klassenzimmer und Universitäten“ so Markus Pflüger Koordinator der rheinland-pfälzischen Initiative für Schulen ohne Militär. Schwerpunkte der Aktivitäten mit Kundgebungen, Mahnwachen, Verteilaktionen von Flyern usw. liegen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen.
In Bolanden/Pfalz wird am 13.6. eine Diskussionsveranstaltung stattfinden (Den Werbefeldzug der Bundeswehr stoppen, 19.30 Uhr, Im See 3), in Mainz neben Flyerverteilaktionen vor Schulen, ein Vortrag zur Rüstungsforschung und Verantwortung der Wissenschaft (19 Uhr Universität Mainz, Hörsaal N2) sowie eine Kundgebung am 15.6. (11.30 -14 Uhr Schillerplatz Mainz); in Trier wird am 13.6. 10 -18 Uhr ein Infoaktion im Friedens- und Umweltzentrum Möglichkeiten für Schüler, Lehrkräfte und Eltern gegen die Militarisierung der Bildung aufzeigen, z.B. Konferenzbeschlüsse für „Schulen ohne Militär“ und Wider­spruchs­möglichkeiten für 17jährige gegen automatische Bundeswehrwerbung. Hier sind auch Unterschriftenlisten „Lernen für den Frieden“ erhältlich.
„Wir setzen uns insbesondere ein für die ersatzlose Kündigung der sogenannten Kooperations­abkommen zwischen mehreren Bildungsministerien und der Bundeswehr, die den Jugendoffizieren privilegierten Zugang zu den Schulen verschaffen“ so Markus Gross vom „Netzwerk Schule ohne Bundeswehr NRW“.
Die Drittmittelabhängigkeit von Hochschulen ärgert Julian Toewe vom AK Zivilklausel an der Uni Frankfurt besonders: „Die zunehmende Drittmittelabhängigkeit an Hochschulen führt zur qualitativen Verschlechterung der Wissenschaft und macht sie anfälliger für Rüstungs­forschung. Wir fordern dagegen eine bessere Grundfinanzierung der Hochschulen, damit sie endlich ihre Verantwortung für eine friedliche Welt wahrnehmen. Dafür muss aber auch ein Bewusstseins­wandel an den Hochschulen und in der Gesellschaft insgesamt stattfinden.“
„Deswegen rufen wir die Gesellschaft und Beschäftige in Bildungseinrichtungen im Besonderen dazu auf, sich aktiv gegen die Militarisierung der Gesellschaft, für militärfreie Bildung und Wissenschaft einzusetzen“ so Blach. Besonders ermutigend ist in diesem Zusammenhang die diesjährige Verleihung des Aachener Friedenspreises an mehrere Schulen, die sich per Beschluss für militärfrei erklärt haben.
Zu den Aktionstagen startet auch die bundesweite Unterschriftenkampagne „Lernen für den Frieden“, die von über 30 Gruppen und Organisationen unterstützt wird, darunter dem bundesweiten Zivilklausel Bündnis Hochschulen für den Frieden, dem SDS Bundesverband, den Juso Hochschulgruppen Deutschland, den Jusos Deutschland, dem Bund demokratischer Wissenschaftlicherinnen und Wissenschaftler (BdWi), der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), dem freien Zusammenschluss der Studierendenschaften (fzs), dem DFG VK Bundesverband, dem attac-Arbeitskreis Bildung & Erziehung , den Natur Freunden Deutschlands und Campus:Grün.

Weitere Informationen

- dezentralen Aktionstagen: www.antimilitaristische-aktionstage.info
- Unterschriften-Kampagne: www.lernenfuerdenfrieden.de

 

Kein Militär und keine Rüstung in Bildung und Wissenschaft– Lernen für den Frieden!

„Nein“ zur Normalisierung des Krieges nach Innen und Außen

Unter dem Deckmantel des „humanitären Krieges“ wird versucht, das „Recht des Stärkeren“ als Prinzip der internationalen Politik durchzusetzen. Doch Frieden und Demokratie lassen sich nicht herbeibomben – Kriege hinterlassen im Gegenteil unzählige Tote, Verwundete und Flüchtlinge sowie die Zerstörung von Umwelt und Infrastruktur. Jeder Krieg verweist auf das Versagen der internationalen Diplomatie und den Unwillen zu einer zivilen
Konfliktlösung.

Für emanzipatorische Bildung – „Nein“ zur Militarisierung der Gesellschaft

Bildung und Wissenschaft können dazu beitragen, die Ursachen von Krieg und die Voraussetzungen für Frieden zu ergründen. Alle Menschen können sich mit den drängenden Problemen der Gesellschaft befassen und für eine menschenwürdige Welt wirken. Der Einfluss der Bundeswehr auf die Schulen und militärisch orientierte Forschung
und Lehre an Hochschulen zielen stattdessen auf die Vorbereitung, Akzeptanz und Normalisierung von Krieg als Mittel der Politik. Hiergegen setzen wir uns zur Wehr und rufen dazu auf, sich aktiv gegen die Militarisierung der Gesellschaft, für militärfreie Bildung und Wissenschaft einzusetzen.

Dezentrale Aktionstage

Vom 13. bis 15. Juni 2013 sollen in möglichst vielen Städten vielfältige und kreative Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt werden. Wir wollen Politik und Öffentlichkeit auf die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft aufmerksam machen und für eine friedliche, aufklärerische Ausrichtung von Bildung und Wissenschaft streiten.

Die folgenden Presseartikel stehen als PDF- Dokument zum Download zur Verfügung:
FileBeschreibungFile size
Download this file (Aufruf dezentr Aktionstage 13-15_06_13-1.pdf)Aufruf dezentr Aktionstage 13-15_06_13-1.pdf 275 Kb
Download this file (Unterschriftenliste Lernen für den Frieden.pdf)Unterschriftenliste Lernen für den Frieden.pdf 60 Kb

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E-Mail-Aktion: Versprochen ist versprochen!

Für die sofortige Kündigung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem baden-württembergischen Kultusministerium und der Bundeswehr
Im Dezember 2009 schlossen das baden-württembergische Kultusministerium und das Wehrbereichskommando IV der Bundeswehr eine Kooperationsvereinbarung, um die Jugendoffiziere noch stärker in die schulische Bildung sowie die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften zu integrieren. Wir fordern auch vom neuen Kultusminister Stoch und der rot-grünen Landesregierung die sofortige vor der Wahl versprochene Kündigung der Kooperationsvereinbarung.  Es liegt an Kultusminister Stoch (SPD), diese Kündigung auszusprechen. Jetzt müssen wir den Druck auf den neuen Minister erhöhen, damit die Kündigung der Kooperationsvereinbarung – es wäre die erste in Deutschland - baldmöglichst vollzogen wird.

Mitmachen und weitere Informationen jetzt hier:

https://www.frieden-mitmachen.de/44/versprochen_ist_versprochen!
Auch wenn Ihr nicht in Baden-Württemberg ist es sinnvoll sich an der Aktion zu beteiligen und sie weiter zu verbreiten, denn VERSPROCHEN IST VERSPROCHEN! und besteht in BaWü die realistische Möglichkeit, dass endlich auch eine Kooperationsvereinbarung gekündigt wird. MACHT BITTE MIT!
Euer Team von  www.frieden-mitmachen.de

 

 

Neue Liste der Bundeswehrtermine im 1. Quartal 2013:

Aufgrund einer parlamentarischen Anfrage der Linksfraktion im Bundestag liegen nunmehr die geplanten Werbeauftritte der Bundeswehr wie auch die Schulbesuche der Jugendoffiziere für das I. Quartal 2013 als Antwort des Kriegsministeriums vor. Wir wünschen nunmehr viel Spass und Erfolg bei den Planungen und den Durchführungen von Protesten an den jeweiligen Orten in allen Teilen der Bundesrepublik.
https://www.dfg-vk.de/thematisches/bundeswehr-rekrutierungen/2013/820

Z.B. in Rheinland-Pfalz:

Messen: 22.-23.1. Messe "Bonding" in Kaiserlautern, Job for futuer Mannheim, 23.2. BIM Ingelheim, 4.-7-3. BBS Bad Bergzabern,, 4.-8.3. BBS Saarburg, 8.-9.3. Azubi&Studientage Koblenz, 15.-17.3. Bedamarkt Bitburg, 23.-25.1. POLIS in Birkenfeld, 7.2. 2x POLIS in Idar-Oberstein,15.3. POLIS Idar-Oberstein, 17.1. Podiumsdiskussion Gesamtschule Türkismühle,

Jobcenter: 10.1. Bernkastel-Kues, 14.1. Limburg, 17.1. Saarbrücken und Gerolstein, 28.1.+25.2.+4.3.+11.3. +18.3.+25.3. Limburg, 31.1. Ludwigshafen, 4.2. + 21.2. +21.3.Gerolstein, 14.2. + 14.3.Bernkastel-Kues, 28.2. +21.3.Neunkirchen,

Bundeswehrkonzert (Serenade) zum Abschied Beck 16.1. Mainz, Unterstellungswechsel Lahnstein 24.1., Feierstunde Meisterfeier Koblenz 24.2., Wohltätigkeitskonzert Bad Bergzabern 15.3. und Feierstunde 19.3.

Passend zu denTerminen gibt es jetzt auch ein Banner "Kein Werben fürs Töten und Sterben" im DFG-VK-Webshop: https://www.dfg-vk.de/shop/fahnen_und_banner/210/banner__kein_werben_fuers_toeten_und_sterben_
Darüber hinaus sind auch weiterhin
Flyer und das Fact-Sheet "Bundeswehr und Schule" (https://www.dfg-vk.de/shop/faltblaetter/) sowie Aufkleber (https://www.dfg-vk.de/shop/aufkleber/) und andere Materialien (http://www.dfg-vk.de/webshop) vorrätig.

Es gibt genug zu tun, werdet aktiv - Flyer zum verteilen siehe auch unter Material + Vorlagen auf dieser Homepage

 

Keine Rüstungsmesse in Frankfurt! Keine Präsentation von Kriegstechnologie!


Protest gegen militärische Drohnen auf der AIRTEC
Montag, 5. November 2012, von 15.30 bis 16.30 Uhr
vor der Katharinenkirche/Hauptwache, FRANKFURT


Vom 6. bis 8. November 2012 findet auf dem Frankfurter Messegelände zum siebten Mal die Luft­ und Raumfahrtausstellung AIRTEC statt. Von großer Bedeutung sind die bei dieser Fachmesse präsentierten unbemannten Flugobjekte, sogenannte Drohnen, die sowohl im zivilen als auch im militärischen Bereich eingesetzt werden können. Auf der AIRTEC werden bewaffnete Drohnen vor­ gestellt, die vor allem für einen Zweck entwickelt wurden: militärische Einsätze wie die "gezielte Tötung Terrorverdächtiger" durch die US­-Luftwaffe in Pakistan und anderen Ländern.

Wir möchten Sie dazu einladen, sich unserem Protest gegen die Präsentation von Kriegstechnologie auf der Frankfurter Messe am Montag, 5. November vor der Katharinenkirche (Hauptwache) anzuschließen (15.30-16.30 h).
Wir fordern die Veranstalter der AIRTEC dazu auf, keine Drohnen zu präsentieren, die zu militärischen Zwecken eingesetzt werden können.

Die Proteste gegen militärische Drohnen auf der AIRTEC werden unterstützt von

  • Attac AG Globalisierung und Krieg
  • Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Landesverband Hessen und Gruppe Frankfurt
  • Friedens- und Zukunftswerkstatt
  • pax christi-Bistumsstelle Limburg
  • Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau


Mehr dazu: www.dfg-vk-hessen.de

 
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